Ich bin gereist, um zu lehren. Die Anden haben mich belehrt – auf die schönste Weise.

Die Anden haben mich belehrt – auf die schönste Weise.

Ich hätte nicht gedacht, dass eine Reise mit beruflichen Terminen für mich zu so viel mehr werden würde …

Die Einladung, zwei Alexander-Technik-Workshops in Peru zu halten, hat mich zunächst in die lebendige Küstenstadt Lima geführt und anschließend auf über 3.400 Meter über dem Meeresspiegel nach Cusco.

Als Südamerika-Liebhaberin war meine Freude natürlich von Anfang an groß und hatte geplant, neben den beruflichen Terminen etwas von Land und Leuten mitzubekommen. Aber jetzt hat mich dieses Land absolut in seinen Bann gezogen.

Die Bergwelt in und um Cusco ist noch einmal ganz anders als meine Erlebnisse in Lima. Die Weite und Kraft der Anden beeindrucken mich zutiefst.

Gleichzeitig bin ich fasziniert von der Lebensweise der Menschen: von der traditionellen Kleidung, den wunderschönen Stoffen, dem Handwerk und den vielen Produkten aus der Region. Die enge Verbindung der Menschen zur Natur und zu dem, was sie anbauen und herstellen, finde ich besonders berührend.

Ein gefördertes WMF Projekt zum Anbau von Kartoffeln auf 3800 m Höhe

Und dann sind da die Begegnungen mit vielen freundlichen Menschen, die neugierig und offen für neue Erfahrungen sind.

Ein Höhepunkt war natürlich Machu Picchu – gemeinsam mit meinem Mann ein Erlebnis, das uns sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

Im Workshop und den Einzelstunden ging es um einen hilfreichen Umgang mit Druck – in diesem Fall für MusikerInnen und 2 UnternehmerInnen.

  • Wie bleibe ich präsent, wenn Druck entsteht?
  • Wie kann ich Leistung abrufen, ohne mich dabei zu verspannen?
  • Und was verändert sich, wenn ich aufhöre, gegen meine Anspannung anzukämpfen?

Ich nehme viele Eindrücke, Begegnungen und Bilder mit nach Hause.

Was mich immer wieder fasziniert, ist, dass die Fragen, mit denen Musiker:innen auf der Bühne zu tun haben, mir genauso in meiner Arbeit mit Führungskräften und UnternehmerInnen begegnen.

Was für mich persönlich die bereichernden Erfahrungen waren:

  • Es fasziniert mich, wie sehr Liebe zum Tun die Energie am Leben hält – selbst mit 70 Jahren.
  • wie tief Tradition und die Beziehung zur Natur im Leben von Menschen mit indigenen Wurzeln verwurzelt sind.
  • wie mühelos und herzlich wir als Gäste empfangen wurden, obwohl mein Mann und ich unsere Gastgeber:innen vorher nur online kannten.