
In Unternehmen höre ich oft: „Ich habe mir eine Egal-Haltung zugelegt. So komme ich besser durch.“
Was nach Gelassenheit klingt, ist häufig Resignation. Und die erkennt man gerade bei den Leistungsträgern nicht an großen Gesten, sondern an den kleinen Verhaltensänderungen:
- Ideen werden nicht mehr eingebracht.
- Diskussionen werden vermieden.
- Verantwortung wird formal erfüllt, aber nicht mehr gestaltet.
- Es gibt kein klares Nein – nur noch stilles Mitlaufen.
- Energie sinkt. Zynismus steigt.
Nach außen funktioniert alles. Die Leistungsträger nicken, übernehmen weiter Verantwortung, fangen Lücken auf. Nach innen aber ist die Verbindung gekappt.
Resignation sagt: „Es hat ja doch keinen Sinn.“
Akzeptanz hingegen sagt: „Ich sehe, was ist und entscheide bewusst, wo ich meine Energie einsetze.“ Das bedeutet: klare Grenzen zu ziehen und Verantwortung dort zu übernehmen, wo Gestaltung möglich ist.
Resignation führt zu Rückzug. Akzeptanz hingegen führt zu Klarheit. Beides zeigt sich im Verhalten.
Verhalten ist sichtbar. Und Verhalten ist veränderbar.
Merkst du, wer in die Resignation gegangen ist?